Kurz & kompakt:
Die Bundesregierung plant ab 2026 eine neue staatliche Förderung für Elektroautos und Plug-in-Hybride. Im Fokus stehen private Haushalte mit niedrigem bis mittlerem Einkommen. Diskutiert werden Zuschüsse von bis zu 5.000 € – auch für Leasingfahrzeuge. Noch ist nichts final beschlossen, aber die Richtung ist klar: E-Mobilität soll wieder attraktiver werden.

Die staatliche Förderung für Elektroautos war lange ein zentraler Treiber der E-Mobilität in Deutschland. Nach dem abrupten Ende der Umweltprämie im Jahr 2023 brach der Markt spürbar ein. Nun plant die Bundesregierung ein Comeback der E-Auto-Prämie – mit neuem Fokus, neuen Regeln und einem stärkeren sozialen Ansatz.

Warum die E-Auto-Prämie zurückkommen soll

Hintergrund in Kürze
  • Markteinbruch Nach dem Förderstopp 2023 gingen die Neuzulassungen deutlich zurück.
  • Klimaziele Der Verkehrssektor bleibt eines der größten Problemfelder.
  • Sozialer Fokus E-Mobilität soll wieder breiteren Bevölkerungsschichten zugänglich werden.

Die aktuelle Diskussion um eine neue E-Auto-Prämie ist kein Zufall. Ohne staatliche Unterstützung bleiben Elektrofahrzeuge für viele Haushalte zu teuer – trotz sinkender Produktionskosten und wachsender Modellvielfalt.

Ziel der neuen Förderung ist es daher, den Absatz wieder anzukurbeln und gleichzeitig eine sozial ausgewogenere Lösung zu schaffen als bei früheren Programmen.

Was zur neuen Förderung bisher bekannt ist

Nach aktuellem Stand soll die neue Förderung ab 2026 starten. Im Gespräch sind Zuschüsse von bis zu 5.000 €, abhängig von Einkommen und Haushaltskonstellation.

Aspekt Aktueller Planungsstand
Startzeitpunkt voraussichtlich 2026
Förderhöhe bis zu 5.000 €
Zielgruppe Private Haushalte mit niedrigem & mittlerem Einkommen
Einkommensgrenze ca. 80.000 € zu versteuerndes Einkommen (zzgl. Kinderzuschläge)
Wichtig: Die konkrete Ausgestaltung ist noch nicht final beschlossen. Änderungen bei Förderhöhe, Einkommensgrenzen oder Bedingungen sind möglich.

Welche Fahrzeuge voraussichtlich förderfähig sind

Nach Informationen unter anderem des ADAC soll sich die neue Förderung auf reine Elektroautos (BEV) und Plug-in-Hybride (PHEV) konzentrieren.

Geplante Fahrzeugkategorien
  • BEV Reine Elektroautos
  • PHEV Plug-in-Hybride (Details noch offen)
  • Neu Prüfung einer Förderung für gebrauchte E-Autos

Besonders interessant: Erstmals wird geprüft, ob auch gebrauchte Elektroautos in das Förderprogramm aufgenommen werden können. Das wäre ein klarer Unterschied zu früheren Prämienmodellen.

E-Auto-Förderung und Leasing – so hängt das zusammen

Gute Nachrichten für Leasing-Interessierte: Die geplante Förderung soll nicht nur beim Kauf, sondern auch beim Leasing von Elektroautos greifen.

Gerade im Leasing kann ein staatlicher Zuschuss die monatliche Belastung deutlich senken und den Einstieg in die Elektromobilität erleichtern – ohne langfristige Kapitalbindung.

Für viele Haushalte könnte Leasing damit der einfachste Weg sein, von der neuen E-Auto-Prämie zu profitieren.

Zeitplan, Antrag & offene Fragen

Aktuell ist die neue Förderung noch nicht beantragbar. Voraussetzung ist die Genehmigung durch die EU-Kommission, die voraussichtlich bis Ende 2025 erfolgen soll.

Erst danach werden konkrete Antragsverfahren, Fristen und Details veröffentlicht – unter anderem über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

Unabhängig davon bleibt die Kfz-Steuerbefreiung für Elektroautos bestehen: Fahrzeuge mit Erstzulassung bis Ende 2030 sind bis zu zehn Jahre steuerfrei.

Fazit: Jetzt informieren, später profitieren

Auch wenn die neue E-Auto-Prämie noch nicht final beschlossen ist, zeichnet sich eine klare Richtung ab: Der Staat will den Umstieg auf Elektromobilität wieder aktiv unterstützen.

Wer sich frühzeitig informiert und Angebote vergleicht, kann später gezielt profitieren – besonders im Leasing, wo staatliche Förderung und attraktive Konditionen zusammenkommen können.