TL;DR:
Einige Fahrzeuge verkaufen sich 2025 deutlich schlechter als erwartet – unabhängig vom Antrieb. Genau diese Modelle tauchen überdurchschnittlich häufig mit sehr niedrigen Leasingraten auf. Wer flexibel ist, bekommt hier viel Auto fürs Geld, ohne das Absatzrisiko selbst tragen zu müssen.

Der Automarkt ist in diesem Jahr kein Verkäufermarkt mehr. Hohe Preise, verändertes Kaufverhalten und eine insgesamt größere Auswahl sorgen dafür, dass selbst bekannte Marken mit einzelnen Modellen deutlich hinter den Erwartungen zurückbleiben. Diese Fahrzeuge gelten im Handel als Ladenhüter – nicht zwingend, weil sie schlecht sind, sondern weil sie zur falschen Zeit im falschen Segment stehen.

Für Käufer ist das oft ein Problem. Für Leasingkunden dagegen eine Chance. Denn Hersteller und Händler reagieren auf schwache Nachfrage fast immer gleich: mit Rabatten, Sonderaktionen und aggressiven Leasingkalkulationen.

Was bedeutet „Ladenhüter“?

Typische Merkmale
  • Neuzulassungen deutlich unter Segmentdurchschnitt
  • Hohe Standzeiten beim Handel
  • Viele Sonderaktionen und Abverkaufsmodelle
  • Sehr niedrige Leasingfaktoren

Wichtig: Ein Ladenhüter ist kein schlechtes Auto. Häufig sind Design, Positionierung oder Preis schlicht nicht marktgerecht. Im Leasing wird dieses Problem externalisiert – der Kunde profitiert.

Die größten Ladenhüter in diesem Jahr – und warum sie im Leasing so günstig sind

Honda e – zu spät, zu teuer, zu speziell

Der Honda e gilt inzwischen als Lehrbeispiel für eine verfehlte Marktpositionierung. Optisch gefeiert, technisch solide – aber mit zu geringer Reichweite und zu hohem Preis. Die Neuzulassungen lagen 2024 und 2025 nur noch im niedrigen dreistelligen Bereich, die Produktion wurde eingestellt.

Genau deshalb taucht der Honda e regelmäßig mit sehr niedrigen Leasingraten auf. Für Stadtfahrer mit Zweitwagenbedarf ein interessantes Angebot – als Kauf dagegen kaum noch sinnvoll.

Volvo S90 – Oberklasse ohne Nachfrage

Große Limousinen haben es 2025 schwer. Der Volvo S90 ist technisch hochwertig, komfortabel und effizient – aber das Segment selbst schrumpft rapide. SUVs verdrängen klassische Business-Limousinen fast vollständig.

Die Folge: geringe Stückzahlen, hohe Rabatte und auffällig günstige Leasingangebote für ein Fahrzeug dieser Klasse. Wer viel Platz, Komfort und Langstreckentauglichkeit sucht, findet hier einen der besten Preis-Leistungs-Deals im oberen Segment.

DS 7 – Premium-Anspruch, aber wenig Nachfrage

Der DS 7 positioniert sich klar im Premium-SUV-Segment – konkurriert dort aber mit sehr starken Marken. Trotz Facelifts und technischer Updates bleiben die Verkaufszahlen deutlich hinter denen von Audi, BMW oder Mercedes zurück.

Im Leasing ist das Fahrzeug deshalb regelmäßig mit sehr attraktiven Faktoren zu finden. Für Kunden, denen Markenimage weniger wichtig ist als Ausstattung und Komfort, entsteht ein klarer Vorteil.

Opel Insignia – das Ende einer Baureihe

Der Opel Insignia ist ein klassischer Auslauf-Ladenhüter. Die Produktion wurde eingestellt, der Nachfolger kommt nicht mehr. Entsprechend niedrig ist die Nachfrage – sowohl privat als auch gewerblich.

Gleichzeitig existieren noch zahlreiche Lager- und Vorlauffahrzeuge. Diese werden fast ausschließlich über günstige Leasingangebote abverkauft. Wer bewusst ein auslaufendes Modell wählt, fährt hier besonders preiswert.

Peugeot 408 Hybrid – zwischen allen Segmenten

Der Peugeot 408 Hybrid ist weder klassischer Kompaktwagen noch echtes SUV. Genau diese Zwischenposition sorgt für schwache Verkaufszahlen. Technisch modern, effizient – aber schwer einzuordnen.

Im Leasing spiegelt sich das deutlich wider: hohe Rabatte, niedrige Monatsraten und regelmäßige Sonderaktionen. Für Kunden, die sich nicht an Segmentgrenzen orientieren, ist der 408 einer der preislich interessantesten Neuwagen.

Warum sich Ladenhüter besonders fürs Leasing eignen

Deine Vorteile
  • Kein Restwertrisiko
  • Sehr niedrige Monatsraten
  • Hohe Serienausstattung
  • Kurze Laufzeiten möglich

Während Käufer das Absatzproblem eines Modells mit einem späteren Wiederverkaufsverlust bezahlen, bleibt Leasingkunden dieses Risiko erspart. Die Kalkulation übernimmt der Hersteller – der Kunde fährt günstig.

Fazit: Schlechte Verkäufer, starke Deals

Ladenhüter sind selten schlechte Autos – meist nur schlecht positionierte. Im Leasing wird genau daraus ein Vorteil.

Das Jahr 2025 ist ein Käufer- und Leasingmarkt. Wer bereit ist, sich abseits der Bestseller umzusehen, findet Fahrzeuge mit hoher Qualität, viel Ausstattung und überraschend niedrigen Raten. Gerade Modelle mit schwachen Verkaufszahlen bieten aktuell das beste Verhältnis aus Preis und Leistung.